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Die GKB will sich nicht mit den Amerikanern anlegen

Chur. – Die Graubündner Kantonalbank (GKB) hortet nach Angaben von Bankratspräsident Hans Hatz keine Gelder von mutmasslichen Steuersündern aus Amerika.

Von Dario Morandi und Hansruedi Berger

«Bei uns ist das Geschäft mit Kunden aus den USA absolut marginal. Wir haben uns zu keiner Zeit auf dieses Geschäftsfeld konzentriert», erklärt Hatz in einem Interview mit der «Südostschweiz». Auch habe man keine US-Kunden von anderen Banken übernommen, die diesen freiwillig oder unfreiwillig den Rücken gekehrt hätten. Im Übrigen trenne sich die GKB «grundsätzlich von Kunden mit Domizil in den USA».

Die Bündner Staatsbank hat gestern in Chur vor den Medien ihr Geschäftsergebnis des vergangenen Jahres präsentiert. Die GKB weist einen Bruttogewinn von 208,9 Millionen Franken und einen Neugeldzufluss von 1,4 Milliarden Franken aus.

  • Quelle: Südostschweiz Ausgabe Graubünden
  • Datum: 04.02.2012, 01:00 Uhr
  • Webcode: 1350603
 

Die Südostschweiz, Graubünden | Do, 17. May 2012 | Front
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