Die GKB hat ihre hervor- ragende Markt- positionierung im Jahr 2011 erneut unterstrichen. Der Bruttogewinn bleibt mit 209 Millionen Franken erneut auf einem hohen Niveau.
Von Christian Buxhofer
Die Graubündner Kantonalbank hat mit ihren rund 1120 Mitarbeitenden (850 Vollzeitstellen) im letzten Jahr bei einem Bruttoertrag von 385 Millionen Franken und einem Geschäftsaufwand von 176 Millionen Franken einen Bruttogewinn von 209 Millionen Franken erzielt. Damit konnten die hervorragenden Zahlen des Vorjahres wiederholt werden. Der Bruttogewinn stieg mit einem Plus von 0,1 Prozent sogar leicht an. Wie Bankpräsident Hans Hatz und CEO Alois Vinzens an der gestrigen Bilanzmedienkonferenz in Chur bekannt gaben, wird den Partizipationsschein-Inhabern eine Dividende von unverändert 38 Franken pro Partizipationsschein ausbezahlt. Der Kanton Graubünden kann wieder mit einer Ausschüttung von über 85 Millionen Franken rechnen. In den Beitragsfonds, aus dem die GKB ausserhalb der Sponsoringaktivitäten nicht kommerzielle Projekte aus den Bereichen Kultur, Gemeinnütziges, Sport, Wirtschaft und Tourismus sowie Gesellschaftliches in Graubünden unterstützt, fliessen weiterhin zwei Millionen Franken.
Vinzens geht davon aus, dass die GKB auch das laufende Jahr erfolgreich bewältigen wird. Er rechnet beispielsweise mit einem weiteren Neugeldzufluss von 600 Millionen Franken und mit einem Bruttogewinn von rund 200 Millionen Franken: «Mit unserer erfolgreichen Positionierung als führende Bank in Graubünden und unserer Konzernstrategie, die mit einem starken Private Banking über Graubünden hinausgreift, sind wir für den Markt gut gerüstet», begründet er seine Zuversicht.
Der Erfolg im letzten Jahr ist unter anderem auf den hohen Zufluss von Neugeldern (1,4 Milliarden Franken), auf ein sehr gutes Risikoergebnis und eine hohe Produktivität zurückzuführen. So konnte beispielsweise der Geschäftsaufwand um 0,2 Prozent reduziert werden.
Besser als im Vorjahr entwickelte sich laut Hatz das Private Banking. Deshalb wurde das zuständige Team in Chur vergrössert und auf der Lenzerheide und in Flims ein neues Private-Banking-Zentrum eröffnet. Ein solches Zentrum ist in naher Zukunft auch im Raum Landquart geplant, wie gestern weiter zu erfahren war.